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BAU 2021 gewährt 15-prozentigen Corona-Bonus: „Die Mutigen müssen Flagge zeigen“



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(25.6.2020) Die BAU 2021 sieht sich weiter auf Kurs und will weiterhin der Branche vom 11. Bis 16. Januar
2021 auf dem Münchner Messegelände eine
attraktive Plattform bieten – dies ist das Ergebnis der jüngsten Sitzungen von
Fachbeirat und Kuratorium mit Vertretern führender Aussteller und Fachverbände.
Angesichts sinkender Infektionszahlen und Lockerungen bei der Reisefreiheit in
ganz Europa sieht die Messe München sehr gute Perspektiven für eine erfolgreiche
BAU 2021. Ein 15-prozentiger Corona-Bonus auf den Beteiligungspreis soll den
Ausstellern bei der Besucherwerbung helfen.

Die Entwicklungen der vergangenen Wochen und das high-quality Feedback aus
dem Fachbeirat stimmen Reinhard Pfeiffer, den stellvertretenden Vorsitzenden der Messe
München, weiterhin sehr zuversichtlich: „Die BAU ist nach wie vor
hervorragend gebucht, vor allem aus dem Ausland ist die Nachfrage hoch. Ich
bin mir außerdem sicher, dass das Geschäftsleben über den Sommer und Herbst
weiter an Fahrt aufnehmen wird. Mit dem 15-prozentigen Bonus wollen wir
unseren Ausstellern die Möglichkeit geben, verstärkt in die Einladung ihrer
Kunden zu investieren. Sicher werden wir bei der Besucherzahl diesmal
Abstriche machen müssen. Aber mit unseren gemeinsamen Anstrengungen werden
sich Qualität und auch Quantität der Besucher wieder auf einem hohen Niveau
bewegen.“

„Die Mutigen müssen Flagge zeigen“

Dieter Schäfer, Chef der
Deutschen Steinzeug
und Vorsitzender des Austellerbeirats der BAU, zieht stellvertretend für die
Aussteller folgendes Fazit: „Es ist an der Zeit, dass wir unsere Kunden, ob
alte oder neue, wieder einmal persönlich treffen. Die Mutigen müssen jetzt
Flagge zeigen. Denn kein digitales Format kann den persönlichen Austausch
ersetzen. Nur so können wir unser Geschäft nachhaltig wieder in Gang
bringen. Die Wirtschaft forderte immer Perspektiven und ein verlässliches
Ausstiegsszenario. Das bietet u.S.A.Jetzt die BAU. Wir müssen nur den ersten
Schritt tun.“

BAU 2019: kurz vor halb 10 an fast jedem Messetag (Foto © baulinks/AO) 

Schutz- und Hygienekonzept

Nach dem Beschluss vom 27. Mai, dass Messen in Bayern wieder stattfinden
können, hat die bayerische Staatsregierung am 23. Juni ein entsprechendes
Schutz- und Hygienekonzept verabschiedet. Dieses bildet die Basis für die
Wiederaufnahme des Messebetriebs. Eckpfeiler des Konzepts sind:
Abstandsgebot, Hygiene und Nachverfolgbarkeit aller Teilnehmer. Zu den
Hygienemaßnahmen gehören u.A. Eine erhöhte Taktung der Reinigung und das
Aufstellen von Desinfektionsständern.

Was eine mögliche Maskenpflicht angeht: Im September, vor Beginn der
Herbstmessen, soll noch einmal geprüft werden, ob diese tatsächlich
notwendig ist. In jedem Fall soll aber die Maske bei Kundegesprächen an
Tischen abgenommen werden dürfen – eine ähnliche Regelung wie sie in der
Gastronomie üblich ist. „Dies ist der aktuelle Stand“, betont Reinhard
Pfeiffer: „Wir hoffen aber, dass es im Zuge eines günstigen Pandemieverlaufs
weitere Lockerungen geben wird.“

one hundred.000 m² Ausstellungsfläche fest vergeben

Die Planungen für die BAU 2021 laufen dem Vernehmen nach auf Hochtouren.
Zwar haben sich einige bekannte Namen und Marken gegen eine Teilnahme an der
BAU entschieden – siehe
immer wieder
aktualisierten Beitrag dazu
. Andererseits wird von einer hohen
Flächennachfrage berichtet, vor allem aus dem Ausland.

eighty% der verfügbaren Ausstellungsfläche, das sind rund 100.000 m² Netto,
sind laut heutiger Pressemitteilung (25.6.) bereits vergeben – das
entspricht dem Niveau von vor zwei Jahren. Etwa ein Drittel der
Ausstellungsfläche sei von internationalen Ausstellern gebucht worden.
Besonders hoch sei die Nachfrage aktuell aus Belgien und Polen, aber auch
aus von Corona besonders stark betroffenen Ländern wie Italien und Spanien.
Angesichts dieses Buchungsstandes geht die Messleitung davon aus, wieder
alle 18 Messehallen belegen zu können.

siehe auch für zusätzliche Informationen: