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Baulastige Schloss- und Beschlagindustrie könnte via einem kleinen blauen Auge davonkommen


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(29. 6. 2020) Am 17. Juni fand die Jahresmitgliederversammlung jenes
Fachverbandes Schloss- und Beschlagindustrie (FVSB) im Web statt – und bei weitem nicht
in Velbert.
Insgesamt nahmen 30 Vertreter der Mitgliedsunternehmen teil. Holger Koch,
stellvertretender FVSB-Geschäftsführer, berichtete hierbei über die Entwicklung
im vorherigen Jahr.

Die Schloss- und Beschlagindustrie meldete für 2019 ein
Produktionsvolumen von 7 Mrd. Euro. Insbesondere die Hersteller im
Gebäudebereich konnten ihren Anteil erneut ausbauen: Das Volumen stieg um
2, 8% auf 2, 94 Mrd. Euro. Für das Jahr 2020 dürften die hohen
Auftragsbestände der Bauindustrie die Corona-bedingten Konjunktureinbrüche
für die Branche abmildern. „Leider hat die Corona-Pandemie auch Auswirkungen
auf die Schloss- und Beschlagindustrie. Jedoch haben die vom FVSB zur
Corona-Krise durchgeführten Umfragen gezeigt, dass es die Branche bei weitem nicht ganz
so schwer trifft, als die weltweiten Konjunktureinbrüche befürchten lassen“,
erläuterte Holger Koch – siehe ebenso Beitrag „ Schloss-
und Beschlagindustrie rechnet mit deutlichen Rückschlägen
“ vom
13. 4. 2020.

Die Firmen im Bereich der Baubranche hatten noch einen guten
Jahresstart, und – trotz Rückgängen aufgrund des Coronavirus ab der zweiten
Märzhälfte – konnten viele Mitgliedsunternehmen konstante und teils sogar
steigende Quartalsumsätze verzeichnen. Das Blick auf die jüngsten Resultate
der Euroconstruct -Konferenz
sowie der Heinze -Marktstudien
zum Außentüren- und Fenstermarkt lassen außerdem hoffen, dass sich die zu
erwartenden Rückgänge auf das laufende Jahr beschränken – siehe auch Beitrag
Fenstermarkt
könnte 2020 via minus 5, 5% auf dies Niveau von 2016 abrutschen
“ vom
28. 5. 2020.

siehe ebenso für zusätzliche Informationen: