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Urbane Lebensqualitaet, Klimaschutz und Biodiversitaet ?ber den qualifizierten Freiflaechenplan


30. 09. 2020

Novellierung dieser Bauordnung

Der bdla hat ein Positionspapier zur Einführung eines ökologischen Instruments im Bauordnungsrecht vorgelegt. ©& nbspbdla

In Berlin wird aktuell die Novellierung der Bauordnung diskutiert. Dazu hat der bdla ein Positionspapier zur Einführung eines ökologischen Instruments im Bauordnungsrecht vorgelegt: „Bei der Novellierung der Berliner ballen Bauordnung sollte ein qualifizierter Freiflächenplan als verpflichtendes Instrument bei jedwedem Bauantrag eingeführt werden“, so Eike Richter vom Bund Deutscher Landschaftsarchitekten Berlin-Brandenburg. Ein qualifizierter Freiflächenplan integriert alle umwelt- und naturschutzrechtlichen Anforderungen sowie Anforderungen der Feuerwehr, jener Barrierefreiheit, des Niederschlagswassermanagements und jener Spielplatzversorgung u. ä. in dies Bauvorhaben in einem schlüssigen Gesamtkonzept.


Via dem Positionspapier wendet sich jener bdla nun direkt an chip Fraktionen des Abgeordnetenhauses und welche zuständigen Senatsverwaltungen und erinnert daran, dass die Einführung eines qualifizierten Freiflächenplans auch in der Charta für das Berliner Stadtgrün verankert ist. Dass durch dieses Mittel zusätzliche Kosten und Aufwand entstünden, sei ein verbreiteter Irrtum, derart der Vorsitzende des bdla Berlin-Brandenburg weiter. Ein Bauantrag sei bereits heute ein komplexer Vorgang, via vielfältigen Nachweisen und Formularen. „Wir sind in den Prozess dieser Novellierung der Bauordnung involviert ferner wissen, dass die Einführung weiterer Einzelnachweise wie z. B. zum Artenschutz diskutiert wird. Das bestärkt uns noch mehr in jener Forderung, den Freiflächenplan nun verpflichtend einzuführen. “ Wenn in dem Instrument alle Belange zusammengeführt sein, erleichtere dies den Prüfvorgang nur der Verwaltung enorm und spare so Zeit und damit Kosten. Dazu sei dies ein wichtiger Schritt, um eine klimagerechte Innenentwicklung sowie ein besser nutzbares Wohnumfeld zu erzielen, so Eike Richter.

Bei der Nachverdichtung im Fortdauer und auch im Neubau sind vielfältige Belange zu berücksichtigen. „Wenn alle Belange separat betrachtet sein – sei es Feuerwehr, Baumschutz oder Niederschlagswasser – wird keine multifunktionale Belegung von Flächen geprüft, und Synergien bleiben aus. In dem moment diese brauchen wir aber“, so sehr Eike Richter. Die Flächen zusammenziehen sich sonst und es stammt zu gestalterisch wenig zufriedenstellenden Ergebnissen. Nur durch hochwertige Gestaltung sei Akzeptanz in der Bevölkerung herzustellen. 2 / 2 Städte denn München, Nürnberg oder Münster arbeiten seit langem erfolgreich mit kommunalen Satzungen, die Freiflächengestaltungspläne vorschreiben. Nur Bezirken Berlins, in denen dieser Freiflächenplan bereits zur Baugenehmigung gefordert wird, werden ebenso gute Erfahrungen gemacht: TempelhofSchöneberg arbeitet seit Jahren damit und auch Lichtenberg bemüht sich um die Implementierung. Via einer Einführung in ganz Hamburg würde dieses erfolgreiche Instrument erstmals in einer Bauordnung auf Länderebene rechtlich verankert.



Autor/-in: & nbspBund Deutscher Landschaftsarchitekten bdla, Landesgeschäftsstelle Berlin/Brandenburg e. V.



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